Corona-Ferien

Die Corona-Epidemie hat über Wochen zugeschlagen und auch bei
uns im Landkreis Stade wurden die Reißleine gezogen.
Leons Kindergarten hat für fünf Wochen geschlossen.

Eine lange Zeit, die mit überbrückt werden muss.
Da bei uns die Betreuungssituation nicht kritisch ist und ich
mich im “Erziehungsurlaub” befinde kann einiges im Haus
sowie Hof auf spielerische Art und Weise kleinere Aufgaben
auf Sohnemann übertragen werden. Die wie wir gemeinsam
mit sehr viel Spaß zusammen erledigen.

In dieser Tagebuch-Reihe geht es ausschließlich einen Einblick
zu schaffen, wie wir diese “Krise” meistern.

Wir wünschen allen Betroffenen eine gute Genesung und rufen mit
folgenden Beiträgen zur Besonnenheit auf. Es gibt keinen Grund zur Panik,
aber jeder einzelne von uns sollte mit viel Respekt voran schreiten.

Helft insbesondere älteren Menschen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind!

24Mai2020

Zum mitnehmen. Bitte.

Liebes Tagebuch,

wir Mütter mögen Hunde total, auch wenn so mancher Hundehalter sich sorglos um die Hinterlassenschaften seines vierbeinigen Freundes schert.
Oftmals sieht man diese Smombies mit einem Mobiltelefon im Dorf herum spazieren. Mag es ihnen nicht verwehrt bleiben, auch außerhalb ihrer Wohnung mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben.

Doch wäre es schöner, wenn sich ihre Augen, wie Verantwortung gegenüber ihrem pelzigen Kumpel richten und nicht erst stehenbleiben und uns dann noch in der Einfahrt ihren Darminhalt hinterlassen.

[…]

4Apr2020

Rückblick

Meine bessere Hälfte und ich brauchten für Leons Abschied aus seinem Kindergarten noch eine Tasche, damit sämtliche Kleidung und Utensilien, die sich in den letzten 4 Jahren angesammelt haben, eingepackt werden konnten.

Der Nikolaus steht auch bald vor der Tür!

Söhnchen war zu diesem Zeitpunkt über das Wochenende bei seiner Mama.
So nutzt man die Gunst der Stunde, schnell alles mögliche einzukaufen.
Die Zweisamkeit und der damit verbundene Spaß darf natürlich auch in keinsterweise fehlen!

[…]

3Apr2020

Liebes Tagebuch,

seid rund zwei Wochen hat Leon nun wieder seine Logotherapie.
Denn vor unserem Umzug war in Salzkotten die Anbindung wirklich Klasse.
Vom damaligen AWO-Kindergarten waren es weniger als zwei Minuten bis zur Ergo und Logo.

Bei letzterem unterstütze mich sogar die AWO, das sie ihn hingebracht haben. Durch unseren Umzug verstrichen etliche Wochen, bevor man hier mit viel Fahrerei erst einmal einen Kinderarzt-Termin bekommt.

Leider findet der aktuelle Arzt aus Bremervörde die Ergotherapie als völligen Schwachsinn.
Er wolle mich ungerne nach unserem Umzug mit Kind durch die Gegend jagen, was dadurch bedingt ist, dass man auf dem Land nun mal mit etwas weiteren Wegstrecken konfrontiert wird.

[…]

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