Franz-Kleine-Park, Ehrenamt Adé

Einer geht durch Salzkotten und denkt sich seinen Teil.

Wie Mutti letztes Jahr beiläufig über unseren Franz-Kleine-Park in Salzkotten berichtete, hat sich unsere Bürgerstiftung etwas Tolles einfallen lassen!
Eine Verweilmöglichkeit, kostenlos und das für jeden von uns Chips und Zigarettenwegschmeißenden, der sich im Park wie faulendes Obst benimmt. „Cool“, dachten sich wohl die Spezies „Vandale“ der
gestifteten Bank innerhalb von nur wenigen Wochen den Gar ausmachten.

Die Problematik in unserem Franz-Kleine-Park wird gerade in unseren Salzkottener Gruppen schon eine gefühlte Ewigkeit diskutiert.

Kein Gutes Omen

So tauchte in der Du bist Salzkottener wenn.. Gruppe auf Facebook ein geteilter Beitrag von der Bürgerstiftung Salzkotten auf:

„Kaum 3 Wochen steht unsere Bank im Kleine Park und sollte für eine gemütliche Verweilmöglichkeit sorgen. Leider fiel sie dem Vandalismus zum Opfer. Wie schade, dass Ehrenamt und Einsatz für die Allgemeinheit nicht bei Allen wert geschätzt werden. Die Bank wird nun abgebaut und wir suchen nach einer besser geschützten Stelle. 
Wie schade, dass so etwas notwendig ist.“
Hier geht es zum Original Beitrag

Auf Reaktion erfolgt Aktion. Nicht!

Für mich als stillen Mitleser, der sich teilweise doch dabei ertappt, am besten gleich einen dicken negativen Kommentar zu schreiben – doch du unterlässt es lieber!
Oftmals erwischt man sich in diesem Moment leider, seinen Emotionen freien Lauf zu lassen.

Tief durchatmen Mutti, tief durchatmen!

Da dich diese Informationen aus Facebook nicht kalt lassen und auch Kinder abends an die Frische Luft, anstatt vor die Flimmerkiste gehören, dachten wir unsm ein Besuch im FKP wäre angebracht.

Hurra, Hurra, hier schreit es nach Abriss

Ein Blick bei einem abendlichen Besuch des Parks deutete beim Entdecken eines in der angelegten Gitterform wie ein Ausrufezeichen, dass sich wie ein Stoppschild betrachten ließ, völlige Unverständnis und Kopfschütteln auslöste.

Möchtest du nun weinend oder lachend in eine imaginäre Kreissäge laufen?

Da gibt es einen Typus Menschen unter uns, der seinen Zwang auslebt, sich an einem geschaffenen Liegeplatz wie ein Holzwurm mit Brechstange an Eigentum nährt.

Sämtliches Leben aus dem Holz nagt und dann noch Müll hinterlässt, der im Hinblick des hinterbliebenen Zustandes diesen vergangenen Schandfleck wieder aufleben lässt.

1:0 für den Vandalismus, wieder mal

Danke ihr Deppen!

Was lernen wir aus unserer Mitmenschen, die sich benehmen wie ne‘ Axt im Wald. Lass mich raten: Nichts.
Ich werfe ein; Vertrauen gut ist, Kontroller ist aber besser!

Warum fühlt sich die Bürgerstiftung auf den Schlips getreten?

Es geht nicht reinweg um die Bürgerstiftung, viele die Ehrenamtliches jeden Tag tun. Ihre Zeit für uns aufopfern, Menschen um und in Salzkotten zu unterstützen, es erst möglich gemacht zu haben, mit dieser Verweilmöglichkeit einen Augenschmaus im FKP zu platzieren, damit jeder Gast des Parks die schönen Facetten noch besser in Augenschein nehmen zu können.

Die Zeit ist gezählt

Kein schöner Anblick, nachdem wir vor einigen Tagen einen Blick auf diese „Wunde“ in Mitten des Parks blicken durften.

Mutti hatte da eine sehr kreative Idee, wie wir diesem Park ohne Bank genauso Familienfreundlich gestalten könnten.


Nach einigen Protesten, Leon seinen Tretroller für meine Idee zu entwenden, stimmte Söhnchen zu.
So ganz ausgereift war mein Gedanke noch nicht.

Eventuell könnte ein Stadtplaner sich mit uns bei einer Heißen Schokolade auseinandersetzen und bauen zusammen an einem schönen Podest zur Erinnerung an dieser Willkürlichen Zerstörung.

Spinn mal weiter rum, du Mutter, du!

Ein Versuch war’s wert.

Was bleibt ist die Ironie hinter dieser Geschichte

GENUSS? VOLL!
Wie VOLL war der GENUSS, der sich vor dem TATORT erblicken ließ.

Hier riecht es nach Zerstörung. Riechst du sie auch?

So schwelgen wir in Erinnerung an einen geschaffenen Platz, den wir kurzfristig genießen konnten.

Herr Mama hat einige Gedanken, die sie ihrer Umwelt mit auf dem Weg geben möchte.

Zum Schluss kommt immer das Beste

Gefahren lauert nicht in den dunklen Ecken.
Es sind die Gedanken in den Köpfen derer, die diese Fantasien ausführen.
Wir waren alle mal jung und der eine oder andere hat genug Dummheiten geplant und umgesetzt.

Die meisten standen für ihr Verhalten gerade.
Doch was hier passiert ist kein Missgeschick, sondern Pure Absicht!
Zerstörung und sich vor Konsequenzen verstecken, zeugt von einem Problem, dass mitten unter uns wie ein tief klaffendes Loch sich gesellschaftlich von arm bis reich, wie ein roter Faden durchzieht.

Egoistisches Verhalten, welches unseren nachfolgenden Generationen vorgelebt wird.
So fängt der Erwachsene an, kein Klartext mehr zu sprechen, sondern verschanzt sich hinter seiner vermeintlichen Verantwortung, da er nicht mehr in der Lage dazu ist, seinem Nachwuchs verantwortungsvolles Benehmen beizubringen.

Versteckte Probleme innerhalb von familiärer Kreise oder vertiefte Probleme, die sich durch Vandalismus ausleben lassen, sind keine Ausrede für mutwillige Zerstörung! 
Es zeugt nur davon, das dieser Ort schon lange davon geplagt war, wo sich niemand dafür interessierte.
Die Ordnungshüter sicherlich schon, die leider ein Auge darauf halten müssten.

Damit kein Grillabend mit einem Einkaufswagen unternommen wird, Zigarettenkippen nicht in die Heder landen, dem Lebensfluss unserer Stadt, der dadurch vergiftet wird oder Plastiktüten aus allen Ecken hervorquellen. 

Es tut weh zu sehen,dass niemand sich diesem Problem annimmt

Hier ist ein Park erneuert worden, der damals ein Schandfleck unserer Stadt war, an dem sich nun unserer Kinder wohlfühlen sollen und doch verkommt er durch anhaltende Verschmutzung und Vandalismus. 

Im NRW Land geht einer schon lange durch die Stadt und lässt sein Herz bluten

Warum sind unter uns nicht diese Müllverursacher/Innen in der Lage, Mülleimer zu benutzen und ihre Kippen ordentlich zu entsorgen?!
Es geht mir nicht um eine Bank, die in wenigen Tagen dermaßen ramponiert wurde.
Hier sind keine Mächte am Werk, denen man Einhalt gebieten könnte und doch nichts passiert.

Das Resultat haben wir ja schmerzlich spüren dürfen.

FKP – Ein Ort an dem Kindheit gedeiht


Liebe Grüße
Eine Mutter aus Salzkotten hat gesprochen. 

PS:

Und das Ende von dieser Geschicht – Holz zerstören lohnt sich nicht!

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