Unser Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Salzkotten 2016

Einen Tag lang Feuerwehrmann sein – Ein wahrhaftiger Kindertraum!

Träume können sich schnell erfüllen auch für einen 2 jährigen Salzkottener Jungen.
Was eine nette Schlagzeile, so oder so ähnlich geistert es nun schon mindestens 2 Jahre durch meinen Kopf.
Die Geschichte dahinter ist immer noch genauso interessant, bloß zu diesem Zeitpunk kam Herr Mama nicht auf die Idee, sie in unseren Blog nieder zuschreiben.
Irgendwie ist es doch schade und so setzte ich mich nun vor geraumer Zeit an den Schreibtisch, um diesen besonderen Tag des kleinen Mannes nochmal zu erzählen und in
Erinnerungen zu schwelgen.
Ich kramte also in unseren Bildordnern herum und durchsuchte unser Instagram Profil. Scrollte durch über 2000 einzelne Bilder und da überkamen mich gleich wieder die vielen tollen Erinnerungen & Eindrücke, als wäre dieser Tag gestern gewesen.

Dann fangen wir mal an..

Ende September 2016 waren wir, wie auch schon einige Tage zuvor, viel im Upsprunger-land (Kreis Salzkotten) unterwegs.
Salzkotten bietet uns sehr viele Möglichkeiten, die Natur in seiner vollkommenen Schönheit zu betrachten.
Leon war zu diesem Zeitpunkt zwar noch viel in seinem Kinderwagen unterwegs, aber weite Strecken laufen war für ihn ein rotes Tuch.
Daher beobachtete er alles, von seinem schattigen Plätzen aus, in Ruhe. Zwischendurch packte ihn dann doch der Eifer und er rannte wie ein Wilder durch die Gegend.
Da trampelten die beiden Männer durch malerische Landschaften und schauten sich Pferde an.
Pferdchen anschauen war zwar interessant,doch musste ich ihm etwas Neues präsentieren.
Beim Thema Blaulicht fühlt er sich, wie wahrscheinlich fast jeder Junge, total angezogen.

So dachte ich mir an diesem warmen Tag, dass wir uns mal wieder in Richtung Upsprunge aufmachen.

PAPA!
Was ist denn da Schatz?
Papa, Feuerwehr!

Gleich neben dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr befand sich ein Landwirtschaftlicher Durchfahrtsweg an dem wir Rast machten.
Ich hatte meine Kamera plus Stativ mit eingepackt damit wir noch einige nette Motive einfingen.
Dort entstanden die Bilder, welche ich mit Sprüchen schmückte wie “Vergiss eines nie #DuBistWundervoll!” , “Es ist dein Leben nicht das der anderen”, “Egal welchen Weg du einschlagen wirst – Ich bin stets an deiner Seite” und “Wie frei bist du wirklich?”
Wir finden sie wirklich gelungen und etwas vor der Linse posieren machte uns riesigen Spaß.

Jeder dieser obigen Sätze kannst du anklicken und gelangst so auf die Entsprechenden Bilder auf unserem Instagram Profil.

Durch die Felder laufen und die unheimlich tolle Landschaft genießen.
Es waren auch wirklich die schönsten Tage in diesem Monat, bevor es wieder hieß Regen, Regen und nochmals Regen!
Leon lief noch ein paar Runden und dann ging es zurück, vorbei an dem großen Gittertor, wo
die Ein & Ausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge war.

Hm! Das riesige Tor war ja abgeschlossen.
Was lernt ein Kind von klein an? Neugierig sein und seine Welt erkunden.
Dann drückst du doch einfach mal ganz schnell den “Auf” Knopf!
Nichts passierte. Leicht geknickt machten wir uns von dannen.
Am Abend, als Leon dann schlief lud ich noch unsere Bilder von diesem Tag auf das HerrMama Instagram Profil
hoch, schrieb meine Zeilen und schickte sie ab.
Da hast du dir in diesem Moment auch nichts gedacht oder auf keinerlei Reaktion gehofft.
Innnerlich natürlich! Das wäre ja auch schon fast gelogen wenn es nicht so gewesen wäre.

Es dauerte nicht lange da schrieb uns Uwe gleich in den Kommentaren.
“natürlich öffnet sich das Tor für den kleinen Mann!
Da wir eine freiwillige Feuerwehr sind, ist leider nicht jemand rund um die Uhr da. Aber nach zeitlicher Absprache lade ich euch gerne ein, um die großen roten Autos aus der Nähe in Augenschein zu nehmen ! Schreibe mir doch eine PN zur Abstimmung “

Wow, dachte ich mir und schrieb ihm dann auch sofort eine private Nachricht und wir handelten einen Termin aus.
Leon fieberte schon fleißig mit, konnte es auch kaum abwarten.
Täglich spielte er mit seinen Feuerwehrautos, überall fuhr es mit! Es gab keinen Tag ohne Tütata.
Mir hing es nach kurzer Zeit schon zum Halse heraus doch freute mich dann ebenfalls, das wir schon bald
alles in Natura sehen und bestaunen dürfen.

Backe Backe Kuchen, die Mutti hat gerufen

Ca 2 Wochen später war es dann soweit!
Bei aller Freude wollten wir den freiwilligen Damen und Herren eine Freude machen, malten ein Bild und backten Cakepops mit schönem
Schokoladen Überzug und mit bunten Streuseln verziert.
Leon half erst fleißig mit und legte sich dann am Vormittag hin. So konnte ich in aller Ruhe alles fertig machen, damit es für die Damen und Herren auch ausreicht.

 

Nach 2 Stunden stand Sohnemann dann auf und strotzte vor Motivation, denn er wollte sich ein paar Cakepops  für sich anfertigen.
Schließlich müssen sie auch durch seine Qualitätskontrolle gehen.
Sein Test Urteil lautete: Behalten wir doch die Box! Sie sind viel zu lecker.
#DasHättestDuWohlGerneSchatz

 

Zusammen gönnten wir uns noch schnell eine warme Dusche.
Auf die Uhr geschielt, oh wir müssen los!
Schnell angezogen und schon schoss Papa per Schnellschritt Richtung Gerätehaus!

 

Oh ein offenes Törchen!

Also schnell rein, ein paar Fußschritte später begrüßte uns auch schon der Uwe.
Wir überreichten ihm unser kleines Präsent, er legte es in den Gemeinschaftsraum und stellte sich danach kurz vor. Dabei erfuhren wir, dass er Hauptberuflich als Sani arbeitet.

Los ging es in die Fahrzeughalle wir bekamen einen Einsatzleitungwagen, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, die Drehleiter sowie zwei Löschzüge und den Gerätewagen zu sehen.

Anhand der Bildergalerie hatte Leon riesigen Spaß gerade beim Knöpfchen drücken oder dem Versuch Blaulicht anzumachen.
Mal hier klettern und mal da schauen, was ein Feuerwehrmann alles für wichtige Aufgaben hat.
Leon stellte fest.. Viel sitzen!
Papa staunte nicht schlecht, als Uwe die riesige Rettungsschere  ausgefahren hat, welche bei Einsätzen so manche Autotür aushebelt.
Richtig schwer dieses Teil!

 

Dann wollen wir sofort zum Einsatz!

Uwe schlug vor das wir zusammen die Drehleiter ausfahren.

Also alle Mann anschnallen wir fahren los. Ein paar Meter rollten wir und schon waren wir da!

Abschnallen und dann schnell raus. Wir bemerkten, dass sich auch noch ein paar andere Kinder auf dem Gelände herum tummelten.
Ah! Da gab Uwes Kollege eine separate Tour.

Bloß wir hatten nicht wirklich viel Zeit, denn die Drehleiter musste noch ausgefahren werden.
Also wieder Knöpfchen drücken.
Man ist das anstrengend!

Hinauf mit der Feuerwehrleiter!

Hui geht diese Drehleite aber weit in die Luft!
Von Uwe gibt es aus der “Oben Perspektive” (hier), ein Foto.
Leon wäre gerne mit gefahren, nur dafür war er noch etwas zu klein.
In den nächsten Jahren wird es sich bestimmt nochmal ergeben und dann darf er sich die wunderschöne Aussicht gönnen.
*Wenigstens hat er keine Höhenangst.*

ENDE, also Fast!

Neugierig geworden? Dann schnuppere doch selbst einfach mal rein!

Die Feuerwehr Salzkotten hat sieben weitere Löschzüge in unserem Umkreis, dazu zählen Upsprunge, Verne, Verlar, Scharmede, Thüle, Niederntudorf und Oberntudorf mit insgesamt sechs Fahrzeugen. Insbesondere Drehleiter und Gerätewagen sind für unser gesamtes Stadtgebiet zuständig. Sie rücken bei entsprechender Alarm- Ausrückordnung bei Einsätzen im gesamten Stadtgebiet aus. Hier müssen in die Randbereiche bis zu 15 km Anfahrt bewältigt werden.

Der Löschzug Salzkotten hat 50 aktive Kameraden davon 24 Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie 16 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung unter Leitung von Dominik Drüppel zusammen mit seinem Stellvertretern Sascha Lücken und Sebastian Schaub.

Der Standort des Löschzuges befindet sich im Eichfeld 25 in Salzkotten. Das Gerätehaus wurde 2004 eingeweiht, es bietet Platz für sechs Fahrzeuge. Auf dem Gelände befindet sich eine zusätzliche Waschhalle.
Neben der Herberge ist das Gerätehaus des Löschzuges Salzkotten, die zentrale Ausbildungsstätte der Feuerwehr Salzkotten (Grundlehrgänge) und die örtliche Einsatzleitung, die bei großräumigen Schadensfällen wie zum Beispiel Unwetterlagen usw. ausrückt. Sowie die Jugendfeuerwehr des gesamten Stadtgebietes.

 

Ein paar Worte zum Schluss:

Wir sind bis Heute sehr stolz darauf die Freiwillige Feuerwehr besucht zu haben. Uwe hat uns ein paar schöne Stunden bereitet und wir sind ihm Dankbar, dass er seine Freizeit für uns opferte. Tausendmal danke! 

 

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