Zu Besuch im Mehrgenerationenhaus Awo Leo Paderborn

Haupteingang der AWO Paderborn

Mehrgenerationenhaus LEO der AWO Paderborn

Am 28 Februar schrieb mich Frau Kulik-Grabosch über unsere Facebook-Fanpage an.
Um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen, griff ich direkt zum Telefon und rief bei der AWO an.
Da mich das nette Gespräch sehr neugierig auf das gesamte Konzept der AWO machte, machten wir einen Besuchstermin aus.
Der 06.03.2018 um 9:30 Uhr, sollte der Tag sein an dem Frau Kulik-Grabosch das Mehrgenerationenhaus vorstellt.

Gesagt getan..
HerrMama fuhr also mit Sack und Pack, zum genannten Termin nach Paderborn und schon bald prangte über ihm das AWO-Logo.
Aus einer kleinen Gasse strahlte es einem, gemeinsam mit dem Namen des Treffpunktes “Leo”, entgegen.
Eine halbe Stunde früher, als geplant stand ich dann auf der Matte. Echte deutsche Pünktlichkeit eben! 😉

Ein schöner Flur in der AWO Leo Paderborn


Einmal kurz an der Rezeption angemeldet und schon ging es den hellen und freundlich gestalteten Flur entlang.
Schnell fiel mein Blick ab von den ganzen liebevollen Details und blieb auf den vielen selbst gemachten Mützen, Kissen und Socken hängen.
Auf dem Weg zu Frau Kulik-Grabosch kamen wir noch an einer kleinen “Bücherecke” vorbei und nach einem kurzen Stopp vor dem Kuchentablett, waren wir an der Küche angelangt.
Hier gebot man mir bitte einen Moment platz zu nehmen und aus der Küche konnte ich ein “Einen kleinen Moment bitte.” vernehmen.

In der Lounge von Awo Leo Paderborn

So bekam ich Live mit wie Frau Kulik-Grabosch mit bei den Frühstücksvorbereitungen zugange war, denn hier war schon um 9:30 verdammt viel los. Viele Eltern trafen ein, brachten Brötchen zum Sprachpatentreffen mit und speisten zusammen in gemütlicher Atmosphäre.
Der Ein oder Andere vergaß seinen Anteil für das Frühstück mit zu bringen und schon ging das Gewusel wieder los. Wirklich erstaunlich war, dass darüber niemand böse war, sondern im Gegenteil versucht wurde für Diejenigen noch etwas zu organisieren.

Als Frau Kulik-Grabosch mit der Organisation fertig war, setzten wir uns mit einem Kaffee zusammen und sprachen erst einmal über meine Intention hinter Herr Mama und was dieses Pseudonym eigentlich darstellen soll.
Ganz offen, wie auch hier erzählte ich über die gescheiterte Ehe,  was mich persönlich antrieb und wie ich mir auf der Internet Plattform Instagram eine Community aufbaute.
Erzählte wie ich versuche Eltern, die weder ein noch aus wissen, ihren Mut zurückzugeben und gemeinsam mit ihnen ein Sprachrohr zu schaffen, welches mittlerweile sogar über die Grenzen des Internets hinaus geht.
Herr Mama entstand vor nun mehr fast 3 Jahren, um anderen Eltern zu zeigen, dass es heutzutage nicht schwer ist heraus zustechen. Damals war ich noch einer von Wenigen, ein alleinerziehender Vater, unter vielen alleinerziehenden Müttern. Bei uns im Dorf belächelt, befürwortet aber auch von Mitwissenden verpönt.
Dennoch habe ich allen bewiesen und gezeigt, dass es möglich ist auch nach einer Trennung ein Team zu bilden. Leons Mama und ich bildeten ein Team im Bereich der elterlichen Sorge, auch wenn wir als Paar nicht weiter funktionieren konnten waren wir dennoch für Leon da.
Das steckt hinter Herr Mama. Herr Mama steht für Gemeinsamkeit, Verantwortung, Teamwork und vor allem Liebe und Hingabe.

Kaum ausgesprochen sah ich in Frau Kulik-Grabosch’s Augen Zufriedenheit und genau hier setzte sie an. Sie erklärte mir die Intention dieser Einrichtung und das genau so ein Blogger, wie meine Wenigkeit, sie dabei unterstützen könnte ihre Visionen nach außen zu tragen.

Das Mehrgenerationenhaus AWO Leo ist ein Treffpunkt für jung und Alt hier darf man seine Freizeit auf unterschiedlichste Weise verbringen, mit anderen Menschen ins Gespräch kommen, tanzen, Kaffee trinken und gemütlich klönen.
Mittagessen, Karten spielen, Handarbeiten, singen, Yoga und und und..!

Hier profitieren und lernen alle voneinander, durch das ehrenamtliche Engagement werden auch die eigenen Visionen unterstützt.
Die AWO-Leo ist ein Partner für die Quartiersentwicklung in der Südstadt von Paderborn.
Darüber hinaus gäbe es Projekte, wie z.B.

  • den Sprachpaten: Ein Patenschaftprojekt, das der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung dient.
  • Ein Elterncafe und eine Krabbelgruppe für Eltern mit Kinder bis 4 Jahren.
  • Gesprächskreise “Alte Zeiten”
  • Handarbeitstreff “Schräge Masche” und ein Handarbeitscafe
  • Singen – Gemeinschaft erleben , Freude und Spaß.
  • Spielnachmittage für Jung und Alt.
  • Hilfsangebote für Trennungseltern
  • Und vieles mehr

Herr Yannis Krone (Quartiermanager) kam in diesem Moment dazu und stellte sich mir vor. (Einen Artikel der Neuen Westfälischen habe ich, für weitere Informationen, mit seinem Namen verlinkt) Seine Aufgabengebiete sind Zahlreich, denn er ist die gute Seele im Haus und unterstützt die Leute bei anfallenden Problemen z.B. mit der EDV oder bei der Umsetzung.
Immer steht er beratend zu Seite, wenn jemand seine Hilfe benötigt.

Im Anschluss führte mich Frau Kulik-Grabosch durch die gesamte Einrichtung, wodurch ich einen tiefen Einblicke in den Alltag der Ehrenämlter bekommen konnte. Die Räumlichkeiten, die ich zu Gesicht bekam erläutere ich allerdings separat noch einmal, da es doch recht Trist wäre leere Räume zu beschreiben, oder?!

Zum Schluss holte sich die Mutti noch eine Erlaubnis zum Fotografieren ab und verließ danach mit sehr viel Input die AWO.

Mein Fazit
Ich werde mit dem AWO Leo Paderborn zukünftig in Kontakt bleiben, gemeinsame Artikel ausarbeiten und damit auf verschiedene Themen aufmerksam machen.
Mich begeisterte die sehr lebhafte Stimmung und die Wertschätzung gegenüber dem Einzelnen, sowie die Leidenschaft etwas Gutes zutun, für Andere da zu sein und dafür auch ernst genommen zu werden.
Darüber hinaus wird hier die Quartiersentwicklung nicht begrenzt, sondern auch diese Idee mit in andere Städte genommen. Um Andere davon zu überzeugen, dass die Nachbarschaft etwas besonderes ist, das Zusammenhalt wichtig ist und es Gesellschaftlich nicht nur ein darf, sondern vielmehr ein MUSS ist anderen Menschen zu Helfen.
Wenn meine Reichweite, oder die anderer Blogger, in den Sozialen Netzwerken dazu beiträgt dieses Gedankengut in die Welt zu tagen, es nicht nur in der Erziehung des eigenen Kindes einfließen zu lassen sondern viel mehr auch hilft seine Mitmenschen und sich selbst ein Stück “besser” zu machen, dann bin ich ein Anfang im Kreis Paderborn.

Du möchtest das AWO Leo in  Paderborn besuchen und weißt nicht wo du parken kannst?
In der Südstadt gibt es zwar einige Parkplätze, diese sind jedoch sehr begrenzt.
Hier kann man vorab schauen, ob am Liboriberg etwas frei ist oder hat Glück und findet am Turmplatz ein Plätzchen.
Die Dritte Ausweichmöglichkeit wäre hier direkt das Parkhaus in der Libori Galerie, da die Parkgebühren hier eigentlich erträglich sind.

Was bietet dir das AWO Leo in Paderborn?
Du kannst deine Ideen frei entfalten, Selbsthilfegruppen gründen und die Räumlichkeiten nutzen, dir wird aktiv bei der Umsetzung geholfen.
Darüber hinaus kannst du dich für eine Vielzahl von Projekten ehrenamtlich engagieren (Mehr Informationen gibt es hier), an Kursen teilnehmen oder dich einfach dazu gesellen.

Das AWO-Leo-Paderborn ist ein Treffpunkt für Jung und Alt.

 

Hier noch ein paar Bilder von meinem Aufenthalt im Treffpunkt:

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