Posts Tagged "Nordrhein-Westfalen"

27Jan2021
Ein Vater erzählt über seine Entfremdung zu seinem 16 jährigen Sohn.

Vater Gedanken

Selbst in größtem persönlichem Schmerz versuchte ich, für die beiden da zu sein. Ja, für beide. Ich verstand ja die Trennung noch gar nicht und wollte alles für meinen Sohn tun.

Heute versuche ich das erste Mal überhaupt die Geschichte meines Sohnes aufzuschreiben, unsere Geschichte. Dabei werde ich versuchen, so viele Aspekte wie nötig und möglich darzustellen, die nun seit mehr als 15 Jahren unser Leben bestimmen. Namen (außer meinen eigenen) werde ich keine nennen, denn es geht mir darum, hoffentlich ein Gesamtbild vermitteln zu können – eine Geschichte wie sie leider tausendfach so oder noch schlimmer stattfindet in Deutschland. Vielleicht ein kleines Fazit vorab: unser Familienrecht ist wirklich krank.

Mein Name ist Thomas, ich bin 44 Jahre alt und Vater eines mittlerweile 16 jährigen Sohnes. Die Beziehung zur späteren Mutter (mit der ich früher 13 Jahre in eine Klasse ging) war von relativ kurzer Dauer. Insgesamt etwas über 2 Jahre. Kurz vor seinem 1. Geburtstag wurde mir mitgeteilt (für mich zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend), dass die Beziehung beendet sei.

[…]

3Apr2020

WIR VERMISSEN EUCH!

Liebes Tagebuch,

mit der Kita-Leitung Frau Stümmler aus der AWO-Kita stand ich zwischendurch, als wir noch in Salzkotten wohnten, regelmäßig in Kontakt.

Die Zusammenarbeit war immer herzlichst, auch unter schwierigen Situationen, wie z.b. Trennungskonflikten und auch durch aktive Hilfe,
falls der Kopf mit Terminen vollgepackt war.

Leon und ich waren stets zufrieden mit den Gegebenheiten, wie auch
dem menschlichen Handel der Erzieherinnen.

Zwischen Tür und Angel gab es oftmals lustige Unterhaltungen –
an die man sich stets noch lächelnd erinnert.

[…]

2Sep2019

Liebes Tagebuch,

die meisten Montage sind oftmals die anstrengendsten in der ganzen Woche, könnte man meinen…
Mein Arbeitstag war wirklich sehr angenehm. In der Einrichtung war es ruhig.
Die jung gebliebenen Damen und Herren waren sehr gut drauf und ich hatte keinen Marathonlauf hinlegen müssen.

Um 13.00 Uhr läutete der Feierabend ein.
Nichts wie schnell nach Hause, noch den restlichen Krims Krams ins Auto packen, Leon vom Kindergarten einsammeln, dann ab auf die Bahn in Richtung Norden.

[…]

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